FAQ – Speditionswissen

Wissen, was Sache ist

In der Welt von Transport und Logistik wimmelt es von Kürzeln und Fremdworten. Und nicht jeder hat die genaue Definition immer im Blick. Deshalb haben wir an dieser Stelle – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die wichtigsten Begriffe für Sie in einem pdf-Dokument zusammengetragen.


F?

ADSp – Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen

A.

Geschäftsbedingungen der deutschen Spediteure.

F?

Akkreditiv

A.

Das Akkreditiv ist die Zahlungsgarantie der Käuferbank zugunsten des Verkäufers, unter der Vorraussetzung, dass dieser seine Pflichten aus dem Kaufvertrag erfüllt.

F?

AWB – Air-Waybill bzw. Luftfrachtbrief

A.

Der Luftfrachtbrief ist der schriftliche Beleg für den Abschluss eines Luftfrachtvertrages. Er ist Rechtsgrundlage und dient u.a. als Versicherungszertifikat, Gestellungsverzeichnis für Zollanmeldung, Grundlage für die Frachtabrechnung, verfügungsrechtlicher Nachweis sowie Auslieferungsbestätigung der Fluggesellschaft am Zielflughafen.
Der Luftfrachtbrief enthält weiterhin die Instruktionen für die Behandlung, Leitwege und Auslieferung der zum Transport gelangten Güter.

F?

B.A.F. – Bunker adjustment factor

A.

Zuschlag zum Ausgleich von Schwankungen bei den Treibstoffkosten.

F?

B/L – Bill of Lading/ Konnossement = Transportdokument

A.

Das B/L ist ein Transportdokument welches den Seetransport vom Abgangsort bis zum Bestimmungsort dokumentiert. Es bestätigt den Empfang der Ware und die Bedingungen, zu denen der Transport übernommen wurde. Die Auslieferung der Ware erfolgt im Bestimmungshafen nur gegen Einreichung eines Originals (Wertpapiercharakter).

F?

Break Bulk

A.

Sendungen, die Packstückweise und lose im Laderaum gestaut werden. Gegenstück zu palettisierter und containerisierter Ladung.

F?

Break bulk agent

A.

Agent, der Sammelladungen wieder in ihre individuellen Teile "aufbricht".

F?

Carrier – Frachtführer

A.

Unternehmen, welches gewerbsmäßig den Transport von Gütern ausführt.

F?

Cargo – Güter

A.

Cargo bedeutet alles was in einem Flugzeug/Lkw transportiert werden kann.

F?

CASS – Cargo Accounts Settlement System

A.

CASS ist ein automatisches Verrechnungssystem zwischen CASS Airlines auf der einen und ausgewählten IATA Cargo Agenten auf der anderen Seite.

F?

Charter

A.

Charter nennt man ein gemietetes Flugzeug bzw. Frachtraum.

F?

C.A.F. – Currency adjustment factor

A.

Zuschlag zum Ausgleich von Währungsschwankungen.

F?

C.F.S. – Container freight station

A.

Be-und Entladestation für Sammelcontainer.

F?

CMR – Convention relative au Contrat de transport international de marchandises par route

A.

Abkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr.

F?

C.O.D. – Cash on Delivery

A.

Zahlung per Nachnahme.

F?

Container 20 Fuß

A.

Außenmaße in Metern: Länge = 6,058; Breite = 2,438; Höhe = 2,591 Innenmaße in Metern: Länge = 5,930; Breite = 2,330; Höhe = 2,380
33cbm.

F?

Container 40 Fuß

A.

Außenmaße in Metern: Länge = 12,192; Breite = 2,438; Höhe 2,591
Innenmaße in Metern: Länge = 12,070; Breite = 2,330; Höhe = 2,380
67cbm.

F?

Consignee

A.

Consignee ist diejenige Person, die die Sendung gemäß AWB durch den Carrier erhalten soll.

F?

Consolidated Airfreight

A.

Sammelluftfracht.

F?

C.Y. – Container Yard

A.

An diesem Ort werden beladene Container zur Verschiffung oder Weiterleitung angeliefert.

F?

C/S – Congestion surcharge

A.

Zuschlag für Wartezeiten im Hafen.

F?

C.S.C. – Container service charge

A.

Containerumschlagskosten in Europa.

F?

DAKOSY – DAten-KOmmunikations-SYstem

A.

Datenkommunikationssystem für den Hafen Hamburg. Hier werden Daten zwischen Speditionen, Schiffsmaklern, Kaibetrieben und Tallyleuten ausgetauscht.

F?

DETENTION

A.

Containermiete die anfällt, falls die Leercontainerrückgabe nicht rechtzeitig erfolgt.

F?

Demurrage

A.

Variable Gebühr die für die Nutzung der fluggesellschaftseigenen ULDs über die vereinbarte Zeit hinaus anfällt. Miete die anfällt, wenn der Container nicht fristgerecht im Hafen übernommen wird.

F?

DGR – Dangerous Goods Regulations

A.

Bestimmungen für den Transport von Gefahrgut.

F?

E.T.A. – Estimated time of arrival

A.

Geplante Schiffsankunftszeit.

F?

E.T.D. – Estimated time of departure

A.

Geplante Schiffsabfahrtszeit.

F?

FCL – Full Container Load

A.

Vollcontainer Ladung.

F?

FCL/FCL

A.

Haus/ Haus Vollcontainer-Service.

F?

FCL/LCL

A.

Containerladung mit Sendungen von einem Absender für mehrere Empfänger.

F?

FCR – Forwarding Agents Certificate of Receipt

A.

Bestätigung des Spediteurs gegenüber dem Auftraggeber, die Sendung übernommen zu haben mit der Erklärung, diese unwiderruflich an den im Speditionsauftrag genannten Empfänger auszuliefern. Spediteur- Übernahmebescheinigung: Bestätigung des Spediteurs gegenüber dem Auftraggeber, die Sendung übernommen zu haben mit der Erklärung, diese unwiderruflich an den im Speditionsauftrag genannten Empfänger auszuliefern.

F?

FEU – Fourty feet equivalent unit

A.

40' Fuß Container-Einheit.

F?

FIO – Free In and Out

A.

Die Sendung wird zu Lasten des Charterers geladen und zu Lasten des Empfängers entladen.

F?

Freistellungsbescheinigung

A.

Dient zum ordnungsgemäßen Abzug der Vorsteuer bei Bauleistungen und ist zeitlich begrenzt gültig. Unsere aktuelle finden Sie im Downloadbereich

F?

HAWB – House Air-Waybill = Hausluftfrachtbrief

A.

Bei Sammelladungen stellt der Spediteur für jede einzelne Sendung ein separaten HAWB aus.

F?

IMO – International Maritime Organization

A.

Internationale und beratende Schifffahrtsorganisation der UN zur Verbesserung der Schiffssicherheit und Verhütung der Verschmutzung der Meere durch Schiffe.

F?

Incoterms

A.

Zweck der Incoterms ist es, internationale Regeln zur Auslegung der hauptsächlich verwendeten Vertragsformeln in Außenhandelsverträgen aufzustellen. Auf diese Art sollen unterschiedliche Auslegungsmöglichkeiten solcher Formeln vermieden bzw. eingeschränkt werden.

F?

Konferenzlinie

A.

Abkommen rechtlich selbständiger Linienreedereien, das gleiche Fahrtgebiet zu bedienen und dafür Fahrpläne und Raten festzulegen.

F?

Konnossement – B/L = Transportdokument

A.

Siehe B/L.

F?

LCL – Less than Container Load

A.

Stückgutsendungen, die in einem Sammelcontainer zusammengefasst werden.

F?

LCL/LCL

A.

Teillieferungen, die in der Containerfrachtstation zu einem Container zusammengefasst und am Bestimmungsort wieder geteilt werden.

F?

LCL/FCL

A.

Containerladung mit Sendungen mehrerer Absender für einen Empfänger.

F?

Liner Terms

A.

Liner Terms sind Bedingungen, zu denen Linienreedereien Güter befördern.

F?

Maß/ Gewichtsverhältnis bei Luftfracht

A.

1 cbm = 167 kg

F?

Maß/ Gewichtsverhältnis

A.

1 cbm = 1 t

F?

MAWB – Master Air-Waybill

A.

Air-Waybill ausgestellt für Sammelladungen. Sammelluftfrachtbrief von Spediteur zu Spediteur (Consolidation).

F?

Multimodaler Transport

A.

Bei dieser Art des Transports werden die Güter durch mindestens zwei Transportmittel befördert, z.B. Lkw und Bahn

F?

Notify

A.

Adresse die zusätzlich zum Empfänger über die Ankunft der Güter zu benachrichtigen ist.

F?

NCTS – New Computerized Transit System

A.

ist ein computergestützte Zollsystem.

Es wurde am 1. April 2006 eingeführt und ist Pflicht, wenn Sie Zugelassener Empfänger/Versender sind. Es ermöglicht die Abwicklung des gemeinschaftlichen/gemeinsamen Versandverfahrens unter zu Hilfenahme der elektronischen Datenverabeitung.

F?

NVOCC – Non-Vessel Operating Common Carrier

A.

Unternehmen, die sich als Consolidator agieren, jedoch keine eigenen Schiffe besitzen.

F?

OZL – Zollfreilager

A.

Waren, deren endgültige Bestimmung ungewiss ist, hochbelastete Güter oder Waren, die Kontingenten unterstellt sind, können vorübergehend (teils befristet, teils unbefristet) unverzollt und unversteuert gelagert werden. Dies kann u.a. in einem Zollfreilager erfolgen.

Gewisse Manipulationen sind mit Bewilligung des Zolls z.T. gestattet.

  • Das Offene-Zoll-Lager von FWN wird Ihnen ermöglichen, die eingelagerten Waren solange unverzollt zu belassen, bis sie zum Verkauf oder Versand gelangen.
  • Für die aus Drittländern eingelagerten Waren werden die Zollabgaben somit erst bei der tatsächlichen Weiterveräußerung fällig.
  • In bestimmten Fällen können auf diese Weise hohe Zinsvorteile durch die Verzögerung der Zollabgaben und der Steuern erzielt werden.
  • Sofern Waren erneut in Drittländer ausgeführt werden, können die Zollabgaben gänzlich eingespart werden

F?

Prefix

A.

3stelliger Zahlencode der eine Fluglinie im Air-Waybill beschreibt.

F?

P.O.L. – Port of loading

A.

Ladehafen.

F?

P.O.D. – Port of discharge

A.

Entladehafen.

F?

RORO – Roll On, Roll Off

A.

Umschlagssystem, bei dem die Sendungen über Rampen (landseitig oder bordeigen) auf fahrbaren Transportmitteln an Bord des Schiffes gebracht werden.

F?

Routing Order

A.

Bei der Routing Order weist der Empfänger einer Sendung seinen Geschäftspartner an, diese auf eine bestimmte Art und Weise (z.B. mit einem bestimmten Spediteur) zu versenden.

F?

TEU – Twenty foot equivalent unit

A.

20' Fuß Container-Einheit.

F?

T.H.C. – Terminal handling charge

A.

Containerumschlagskosten.

F?

Transhipment – Umladung

A.

Wird ein Bestimmungshafen für eine Sendung nicht unmittelbar angelaufen, wird über Umladehäfen verladen.

F?

T/T – Transit time

A.

Transportlaufzeit.

F?

Umzugsgutliste

A.

Standardisiertes Hilfsmittel zur Feststellung des zu transportierenden Umzugsgutvolumens

F?

UN Nummer

A.

4-stellige Nummer, die vom "United Nations Committee of Experts on the Transport of Dangerous Goods" vergeben wurde, um eine Substanz bzw. eine Gruppe von Substanzen zu beschreiben.

F?

Warschauer Konvention

A.

Internationales Abkommen über den Luftfrachttransport, unterzeichnet am 12. Oktober 1929 in Wahrschau.

F?

W/M – Weight or Measurement

A.

Seefrachtberechnung basierend auf Maß oder Gewicht wobei der höhere Wert genommen wird.