„Menschenbewegung“

FWN Tipps für den Büroalltag: Mehr Bewegung!

Der Herbst ist da: Die Temperaturen sind gesunken, Regen und Wind und frühe Dunkelheit. Das ist für viele von uns nicht mehr einladend für den Aufenthalt im Freien. Was heißt das für unsere Gesundheit? Weniger Bewegung und gleich viel oder mehr essen. Wer steckt hinter diesen Verhaltensänderungen? Der „innere Schweinehund“ oftmals. Doch wir dürfen ihm nicht böse sein, denn er will eigentlich nur, dass es uns gut geht. Leider sind ihm unser Aussehen und unsere Gesundheit total egal. Schließen Sie einen Pakt mit Ihrem „inneren Schweinehund“. Mal lassen wir ihn gewinnen und mal lässt er uns gewinnen. Im Alltag könnte das so aussehen: Nach einer anstrengenden Trainingseinheit bekommt er als Belohnung einen entspannten Saunagang. Und im Büroalltag? Da muss man auch was tun: Werden Sie vom „Sitzer“ zum „Beweger“!

„Bewegtes Arbeiten“- Tipps für mehr Bewegung im Büroalltag:

 „Das Glas muss voll sein…“

Das Wasserglas sollte jede Stunde nachgefüllt werden, der Weg zur Flasche in der Teeküche sorgt für Bewegung. Zusätzlich muss man dann auch noch regelmäßig den Gang aufs stille Örtchen antreten. Also, viele Vorteile: Man trinkt ausreichend, hat weniger Hunger und bewegt sich.

 „Bewegte Pause“

In der Mittagspause sollte man raus an die frische Luft- egal wie das Wetter ist. Entweder holt man sich einen Snack oder spaziert einfach nur in der Gegend herum. Lassen Sie den Gedanken freien Lauf oder treffen Sie sich mit Kollegen. Man sollte sich diesen Spaziergang zur Gewohnheit machen. Viele gute Effekte: Sauerstoff für das Gehirn, Bewegung für die Muskeln und Schonung für die Augen und Pflege der innerbetrieblichen Netzwerke.

 „Hoch das Bein“

Kein noch so guter Ergonomie-Stuhl ersetzt diese Beinübung: Einfach die Beine unter dem Tisch anziehen und gerade strecken, dieses Strecken ca. 2-3 Sekunden halten. Jede Stunde 3 mal 10 dieser Bewegungen fördert die Durchblutung und sorgt für ein wenig Muskelarbeit.

„Auf und nieder- immer wieder“

Wer viel sitzt, sollte wenigstens die Sitzposition verändern. Ein Schneidersitz, abwechselnd auf dem linken/ rechten Bein, zurücklehnen oder wippen. So halten Sie Ihre Muskeln in Spannung. Nicht nur die Beine, auch der gesamte Oberkörper kann so bewegt werden. Eine einseitige Belastung ist nicht gut für unsere Muskeln und verursacht Verspannungen. Wer z.B. an Rücken- und Nackenschmerzen leidet sollte ab und an die „Maus-Hand“ wechseln.

 „Haltung bewahren“

Die Beine sollten im 90° Winkel auf dem Boden stehen können, ohne dass die Oberschenkel zu stark auf die Sitzfläche gedrückt werden. Sonst hindert das den Blutfluss im Bein. Eine leicht zurück gelehnte oder vorgebeugte Haltung belastet die Wirbelsäule geringer als das aufrechte Sitzen. Die Bandscheibenbelastung im Sitzen ist bei einer Haltung des Oberkörpers im 135° Winkel zu den Beinen am geringsten. Dabei ist auch die Durchblutung zwischen Oberkörper und Beinen besser, als bei der 90° Sitzposition.

 „Sport vorher, nachher und dazwischen auch…“

Klar, nicht jeder kann oder will vor der Arbeit Joggen gehen, in der Mittagspause das Bauchübungen machen und nach der Arbeit am besten noch zum Rückentraining im Fitness-Studio. Aber mit kleinen Dingen kann man viel bewegen: Also Auto stehen lassen und öfter mit dem Rad fahren, Treppen steigen statt Rolltreppe oder Fahrstuhl, Bauchübungen vorm TV oder Kniebeugen beim Zähneputzen. Versuchen Sie mal.

 Warum macht Bewegung glücklich? Durch Testosteron („Powerhormon“), STH (“Wachstumshormon”) und Serotonin (“Glückshormon”) und Endorphin (Botenstoff) werden vermehrt Glücksgefühle freigesetzt. Na dann mal raus an die frische Luft.

 

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