Story

Eine schöne Geschichte. Und das seit mehr als 200 Jahren.

Ja, wir sind ein traditionsreiches Bremer Unternehmen. So gab es in der mehr als 200jährigen Historie von F.W. Neukirch viele Momente, in denen wir Zeitgeschichte geschrieben haben. Das ist kein Verdienst, mit dem wir heute Ausschreibungen gewinnen. Stolz sind wir auf die Kontinuität, mit der wir uns seit den Anfängen zu einem modernen Logistikunternehmen weiterentwickelt haben, trotzdem.

Wenn Sie Lust (und Zeit) haben, unsere Geschichte näher zu verfolgen, laden wir Sie an dieser Stelle herzlich dazu ein.

Grundsteinlegung Oyten

Grundsteinlegung in Oyten, Benedikt Oberholz (Goldbeck), Bruno Kruth (F.W. Neukirch) , Friedrich Brinkmeyer (F.W. Neukirch) , Michael Schmidt (Tepro Garten), Felix Zilling (Panattoni), v.l.n.r.

Im März 2016 erfolgte der offizielle Spatenstich für das neue Logistikzentrum im neuen Gewerbegebiet Oyten Süd. Die Grundstücksfläche umfasst 44.000qm, davon entstehen allein 21.000qm Hallen- und Bürofläche. 20 Andocktore auf Rampenniveau ermöglichen einen reibungslosen Warenfluss.

Im Oktober 2015 wurde der Startschuss für einen weiteren Meilenstein gegeben. F.W. Neukirch lässt eine Logistikhalle in Oyten errichten – damit steigt die Lagerkapazität um 40.000 Europalettenstellplätze und 4.000 qm Sonderlagerfläche.

Im Mai 2013 wurde eine Packhalle als Lückenschluss erbaut. Die neue Halle befindet sich nun auf Rampenniveau 500 qm Logistikfläche, 4 Verladetoren und direkter Verbindung der Hallen 2, 8 und 15. Dadurch bündelt FWN die Verpackungsaufgaben an zentraler Stelle.

Im April 2013 wurde die neue Verladezone fertiggestellt, eine Investition von rund 1 Million Euro. Nun gibt es eine direkte Verbindung und zusätzlich 6 Verladetore zu den angrenzenden Hallenbereichen. Die 740 qm Fläche steht nun für Versand und Bereitstellung zur Verfügung, wind- und wettergeschützte Ladevorgänge können gewährleistet werden.

FWN_HRL15_außen_webIm November 2012 erfolgte die Fertigstellung des Lagerlogistikzentrums II als Multi-User-Lager. Mit großzügiger Bereitstellungsfläche für Wareneingang/ -ausgang und direkter Anbindung an den bestehenden Lagerkomplex des Logistikzentrums I.

Im Juli 2012 startete der Erweiterungsbau. Es entsteht ein Multi-User-Lager auf der vorhandenen Fläche in direkter Anbindung an den bestehenden Lagerkomplex. Die Investition beträgt über 3,5 Mio. €, Fertigstellung soll im Herbst 2012 sein. Eckdaten: 17.000 Palettenstellplätze, 5.000 qm Grundfläche, 1.500 qm für Aktionsgeschäfte, 1.000 qm Bereitstellungsfläche für Wareneingang/- ausgang sowie 15 Verladetore.

FWN_HRL10_GangAnfang 2011 nimmt das neue FWN-Hochregallager (Halle 10) den Betrieb auf: 3.600 qm Lager- und Umschlagsfläche, 25 Regalreihen, über 7.700 Lagerplätze, Lagerung in bis zu 14 Metern Höhe, bis zu 250 Aufträgen pro Tag. Die neu angelegte Kommissionierstraße sorgt für eine schnellere Abwicklung. Die Auftragsbearbeitung erfolgt über eine 2-stufige Kommissionierung. FWN übernimmt im neuen Lager u.a. für einen innovativen Komplettanbieter im Bereich Grill und Gartenaccessoires die gesamte Logistik: Komplettlieferungen aus Fernost bis zum Empfänger. Gesteuert werden am FWN-Lager alle Prozesse: Lagerung, Kommissionierung und Versand. Vom Grill bis zum Gartenhaus. Neben dem Neubau verfügt FWN am Standort Bremer-Kreuz nun über insgesamt 48.000 qm mit unterschiedlichen Funktionen (Regallager, Maschinenlager, Kleinteilelager, Gefahrgutlager etc.).

Zum 1. November 2007 übernimmt die F.W. Neukirch (GmbH & Co.) KG (FWN) den Tank- und Flüssigtransport-Experten Friedrich Radermacher Spedition aus dem westfälischen Selm. Die Friedrich Radermacher Spedition GmbH führt nationale und internationale Flüssigguttransporte für die chemische Industrie durch. Mit der Übernahme von Radermacher verstärkt FWN seine Präsenz im Rhein-Ruhr-Gebiet. FWN verfolgt somit weiter konsequent seine langfristig angelegte Strategie als Dienstleister für logistische Spezialmärkte. Radermacher ist somit ein weiterer wichtiger Mosaikstein im Leistungsportfolio. Neuer Geschäftsführer von Radermacher neben Bruno Kruth wird Sven Bley.

 von links: Sven Bley, Erika Märker, Bruno Kruth, Paul Eiserbeck, Wolfgang Warnken

von links: Sven Bley, Erika Märker, Bruno Kruth, Paul Eiserbeck, Wolfgang Warnken

Ebenfalls zum 1. Juli 2007 übernimmt die F.W. Neukirch (GmbH & Co.) KG (FWN) die Bremer Schiffahrts- und Befrachtungskontor Märker GmbH. Kernkompetenz des Binnenschiff-Spezialisten Märker, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, ist die Planung, Durchführung und Vermittlung von Trockenguttransporten auf europäischen Binnenwasserstraßen. Mit der Übernahme will FWN den Kunden weitere Optionen und Kapazitäten für den Transport von Schwer- und Massengut im europäischen Binnenwassernetz und im Shortsea-Verkehr eröffnen. Neuer Geschäftsführer von Märker wird FWN-Prokurist für Spezialverkehre, Sven Bley.

Zum 1. Juli 2007 wird der Bereich Europäische Landverkehre in eine neue GmbH, die F.W. Neukirch Speditions GmbH ausgegliedert, deren neuer Allein-Gesellschafter die Schenker Deutschland AG ist; für FWN bedeutet dies eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen. Die F.W. Neukirch (GmbH & Co.) KG wird sich auf die Bereiche Lagerlogistik, Luft- und Seefracht, Möbel- und Schwertransport sowie mit der FWN Transport GmbH auf das Frachtführergeschäft konzentrieren.

In Oldenburg wird zum 1. Mai 2007 ein Verkaufsbüro für die Akquisition im Segment Objekt- und Mitarbeiter-Umzüge eröffnet.

Auch die nationale Expansion kommt bei F.W. Neukirch nicht zu kurz; im April 2007 wird ein Vertriebsbüro in Mühlheim a.d. Ruhr eröffnet, um den Kontakt zu bestehenden Kunden zu vertiefen sowie Neugeschäfte zu entwickeln.

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Josef Hattig, Bruno Kruth, Henning Scherf, Wolfgang Warnken (v.l.n.r.) auf der 200-Jahr-Feier 2005

Weitere Meilensteine in der Erfolgsgeschichte sind die Inbetriebnahme des neuen Europaterminals 2001 (Hier werden auf 3000 Quadratmeter täglich bis zu 500 Tonnen Sammelladung umgeschlagen.) und des computergestützten Hochregallagers mit 20.000 Palettenstellplätzen (2003). Mit der Eröffnung eines Büros in Shanghai zeigt F.W. Neukirch seit 2005 auch Präsenz auf dem Zukunftsmarkt Fernost.

Mehr Spielraum verschafft man sich auch mit strategischen Maßnahmen und Kooperationen: 1995 gründet Neukirch gemeinsam mit acht mittelständischen Speditionsunternehmen die „Econ Gesellschaft für Osteuropa Logistik“, 1998 folgt die Eröffnung des Depot 28 von German Parcel.

Neukirch ist jetzt auch Hauptgesellschafter der Bremer Paket Logistik. Außerdem ist das Unternehmen seit 2000 Gesellschafter des europäischen Netzwerkes Elix (European Logistix GmbH) und seit 2002 24plus Systempartner in Bremen.

1974 wird – nach der Herauslösung des Familienunternehmens aus der inzwischen insolventen Bohne-Gruppe – die Basis für eine Neustrukturierung gelegt. F.W. Neukirch firmiert von nun an als GmbH & Co. KG und bezieht 1977 das heutige großzügige Firmengelände im Gewerbegebiet Mahndorf.

Pferdezugwagen-Kolonne um 1900

Pferdezugwagen-Kolonne um 1900

Nach dem 1. Weltkrieg erfolgt die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Mitte der 30er Jahre übernimmt die Bohne-Gruppe das Unternehmen. Bereits 1938 ist die Spedition voll motorisiert.

Die Möbelspedition und der Schwertransport boomen: In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts erlebt der Fuhrbetrieb eine Blütezeit. Bei F.W. Neukirch ist das „bahnamtliche Rollfuhrgeschäft“ hinzugekommen. Auch ins Seehafengeschäft ist die Spedition eingestiegen. 1901 beschäftigt Neukirch 258 Mitarbeiter. Außerdem schafft das Unternehmen 20 Laster an – und bietet schon eine komplette Dienstleistungspalette.

Schwergutkolonne

Schwergutkolonne

Um 1830 übernimmt der Sohn Fritz Neukirch das Familienunternehmen. Hauptgeschäftsfelder sind Möbel- und Schwerguttransport sowie Immobilienverwaltung. Im Zuge der technischen Entwicklung der Eisenbahn betätigt sich Fritz Neukirch erfolgreich als Spediteur, unter anderem mit Transporten für den Norddeutschen Lloyd.

1822 sind Friedrich und sein Bruder Wilhelm Bremens größte Fuhrleute. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts befahren sie ganz Deutschland. Unter dem Dach des Unternehmens, das jetzt auch in der Findorffstraße ansässig ist, stehen bis zu 100 Pferde. Dazu kommen eine eigene Schmiede, Stellmacherei und Malerwerkstatt sowie Lagerhäuser.

Ein Pferd, ein Wagen. Viele Erfolgsgeschichten in dem Bereich, der sich heute Logistik nennt, haben so begonnen. 1805 steigt Friedrich Neukirch in dieses Geschäft ein. Der junge Mann aus Hunteburg (bei Osnabrück) legt in der Bremer Falkenstraße den Grundstein für ein Unternehmen, das am 9. September 2005 sein 200jähriges Jubiläum feierte.