„Frühjahrsputz“!

Tipps für den Büroalltag

Frühlingsgefühle? Frühjahrsputz? Sie haben Ihre Wohnung/ Ihr Haus aufgeräumt, den Garten/ Balkon wieder schön angelegt, aber Ihren Schreibtisch noch nicht? Also auf zum großen Reinemachen…Aber denken Sie daran- die Aktion sollte nachhaltig sein!

Zwei große Irrtümer zum Aufräumen:

1. „Aufräumen bedeutet die Ordnung vorhandener Dinge“.
Wenn Sie lediglich die vorhandenen Dinge neu anordnen, wird Ihre Ordnung nur wenige Stunden vorhalten. Besser: Wegwerfen und auslagern!

2. „Ich habe keine Zeit zum Aufräumen“.
Sie haben keine Zeit, die Akte an Ihren Platz zurückzulegen- aber die Zeit, sie vor dem nächsten Gebrauch zu suchen? Werfen Sie Ihr Argument <<keine Zeit>> in den Müll!

Also, ran an den Schreibtisch. Starten Sie noch heute:

1. “KEINE HALBEN SACHEN“!

Dem Schreibtisch und die Schubladen komplett leerräumen. Nicht von rechts nach links räumen. „Immer wieder mal ein bisschen Ordnung schaffen“ geht nur, wenn die Grundordnung geschaffen wurde.

2. “GLÄNZ IN DER HÜTTE“!

Einfach mal den Schreibtisch, die Schublade oder die leere Aufbewahrungseinheit. Sie werden sehen, wie schön das ist.

3.“ALLE GUTEN DINGE SIND DREI“
Dann wird der Inhalt von Schreibtisch, Schubladen & Co. auf dem Fußboden in drei Stapel „Wohin damit?“/ „Müll“ und „Reserve“ aufgeteilt:

„Wohin damit?“:
Wenn die Entscheidung zwischen Müll und Chance schwerfällt, landet es auf diesem Haufen. Diese Sachen werden in eine beschriftete Box und in den Keller, Dachboden oder die Garage gebracht. Dort lagern die guten Schätze und können notfalls aktiviert werden. Schauen Sie diese Kisten etwa alle sechs Monate durch. Viele Dinge haben sich inzwischen erledigt und können nun leichten Herzens entsorgt werden können. Faustregel: Was ein Jahr lang nicht gebraucht wurde, landet dann auf Müll.

„Müll“:
Alles, was nicht funktionstüchtig ist, technisch überholt, überflüssig oder was seit mindestens einem Jahr nicht mehr benutzt wurde. Alles muss ordnungsgemäß entsorgt werden (Sondermüll beachten). Alternativ können Sie verschenken oder auf dem Flohmarkt verkaufen.

„Reserve“:
Auf den Haufen kommt, was prinzipiell Verwendung findet und funktionsfähig ist. Es wird wieder geordnet an den Aufbewahrungsort zurückgestellt. Am besten man beachtet die folgenden Punkte: der Gegenstand ist etwas, das Sie gerne benutzen. Wenn etwas mehrfach vorhanden ist (3 Kugelschreiber oder 2 Telefonverzeichnisse), dann wählen Sie das beste Stück aus und entscheiden Sie sich für einen der beiden anderen Stapel.

Wenn Sie diesen Schritt getan haben, werden Sie feststellen, was Ballast bedeutet. Man merkt es erst, wenn er weg ist! Der Wohlfühlfaktor im Büro ist neben netten Kunden und Kollegen ein wichtiger Motivationsgrund. Probieren Sie es aus. Einen tollen Start in den Frühling.

 

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